IslandPferdeReitverein Siegerland e.V.

Die Jugend des IPR´s war am schönsten Wochenende des Jahres unterwegs. Wir haben die     Ponys zu Hause gelassen und dafür die Ostseeküste bei Scharbeutz unsicher gemacht.

Samstag´s sollte es eigentlich um 6.00 Uhr los gehen, um 7.30 Uhr war es dann endlich so weit.  Gut gelaunt ging es gen Norden, was sich etwas schwierig gestaltete, da viele andere Menschen den gleichen Gedanken hatten wie wir.
Nach einer rund 10-stündigen Busfahrt war es dann geschafft. Endlich am Ziel angelangt wurden die Koffer nur in die Jugendherbergs-Zelte gebracht, die Badesachen heraus gekramt  und ab ging`s an die Ostsee. Und die war wirklich nur einen Steinwurf weit entfernt – einmal quer durch die Jugendherberge, über die Straße, durch die Dünen und schon waren wir am Meer!

Bei 30° macht Baden Spaß. Erst mal richtig abkühlen und dann wurde geplanscht und Volleyball gespielt. Eine kurze Pause fürs (jugendherbergstypische) Abendbrot und schon ging´s wieder ab ins Wasser.
Gegen 21.30 Uhr wurde es dann doch kühl und wir freuten uns alle auf eine heiße Dusche.
Zum krönenden Abschluss unseres ersten Tages bekamen wir dann noch zwei Feuerwerke frei Haus geliefert – wobei wir uns wohl nicht einbilden brauchen, dass es die uns zu Ehren gab – aber auch das tat der Schönheit keinen Abbruch. Danach wurde es ruhig und nach einem kurzen Schwätzchen waren alle in den Betten verschwunden.

Sonntag war schon um 7.45 Uhr Frühstück angesagt, damit wir auch zeitig zum „Hansa Park“ los gehen konnten. Die 6 km haben wir nämlich zu Fuß zurück gelegt – wir sind ja schließlich keine Schönwetterreiter.
Am Strand entlang barfuß durchs Wasser oder “ Sand frei“ an der Promenade entlang. Bis nach Sierksdorf von da aus durch den Ort , natürlich auf Umwegen, weil einmal verlaufen gehört ja dazu ;o). Aber auch hier stellt sich eines der allgegenwärtigen Smartphones als sehr praktisch heraus – da gibt es nämlich auch Navigations-Apps ;o)))

Langsam wurde es dann auch echt heiß. Das Thermometer schaffte es am Sonntag auf  gute 35°C im Schatten. Da war es schon praktisch, sich durch wilde Fahrten auf der Achterbahn oder feucht fröhliche Fahrten auf der Wasserbahn Kühlung zu verschaffen. Wir hatten einen RIESEN Spaß.
Jeder fuhr mit jedem. Man traf sich hier und da. Es war alles super locker und entspannt. Und zum Erstaunen der „alten Freizeitparkhasen“ hielten sich überall die Wartezeiten in erträglichen Rahmen, zumal oft genug die Wartezonen im willkommenen Schatten lagen.

Mittagessen gab es gemeinsam. Auf ein paar Bänken am Eingang wurden die morgens gepackten Lunchpakete vertilgt. Spaß haben macht hungrig!

Nachdem alles verdrückt war ging es wieder auf die Fahrgeschäfte. Gut für uns, dass nicht so viel los war, so haben wir die Zeit auch bis zur letzten Minute ausgenutzt.
Fertig wie die „Brötchen„ ging es dann um 17.15 Uhr mit unserem Bus wieder zurück in die Jugendherberge – zu Fuß hätten wir es wohl auch nicht mehr geschafft.

Pünktlich zum Abendbrot waren wir wieder in Scharbeutz.
Das Essen machte uns wieder fit für den Strand, wo die Kids sich ein Tretboot mit Rutsche mieteten und auf der etwas wilderen Ostsee aber nicht in Seenot gerieten. Nur Tim musste einen Bauchplatscher von oben erleiden, der aber Gott sei Dank glimpflich ausging.
Auch in dieser Nacht war früh Ruhe, alle waren durch die viele Sonne und natürlich auch durch die Bewegung ziemlich müde. Und Montag musste ja auch wieder (für Sommerferien) früh aufgestanden werden.
Also 7.45 Uhr wieder Frühstück und vorher noch die Koffer packen und zum Bus bringen.

Gegen 9.00Uhr hatten wir dann ausgecheckt und waren auf dem Weg zum Hochseilgarten in Scharbeutz.
Nachdem uns Lasse und Matz ordnungsgemäß in die entsprechenden Geschirre verpackt hatten und uns in die Kunst des gefahrlosen Kletterns eingewiesen hatten, wurde der erste Parcours bestiegen. Maximale Höhe 2,50 m, 12 Stationen. Alles war noch ein bisschen unbeholfen und wackelig, aber man lernt ja schnell.
Der Zweite Parcours wurde dann schon schwieriger. Maximale Höhe 9,50m, und 14 Stationen.
Hier mussten Tanja und Kordi rekapitulieren. An Station 5 mussten Matz und Lasse  sie retten. Die Kraft reichte nicht mehr – am Alter konnte es nicht liegen, Olaf hielt sich bis zum Schluss wacker. Aber auch das „Abseilen“ war wirklich Lustig. Und wir waren trotzdem Stolz, es so weit geschafft zu haben. Wir würden es auf jeden Fall wieder tun, und wer weiß vielleicht klappt es nächstes mal besser.

Die Kidy´s hatten auf jeden Fall großen  Spaß und bekletterten auch die letzten Parcours mit 9m und 15,50m Höhe und 14 bzw. 22 Stationen. Und – manchmal zur eigenen Überraschung haben alle Kids sich durchgeschlagen und die Parcours mit Bravur erklettert. Und außer ein paar winzigen Blessuren bei den Kindern und ordentlich blauen Flecken bei den Erwachsenen (ja, ja, das Alter, da ist man nicht mehr so gelenkig…) konnten alle stolz den Hochseilgarten wieder verlassen. Respekt und Anerkennung für alle! Alle wären gerne noch Stunden weiter geklettert, aber die Zeit drängte, da wir ja noch einen Termin im „Sea Life“ in Timmendorfer Strand hatten.
Es wurde auch zeitlich recht knapp, und da der Bus nicht bis ans „Sea Life“ ran fahren konnte, verpassten wir leider die Fütterung.
War aber nicht tragisch, leider ist es ein sehr kleines Aquarium von daher waren alle etwas enttäuscht. Nächstes Mal wird halt doch mehr geklettert oder wir springen nochmal in die Ostsee.
Gegen 13.00Uhr traten wir dann die Heimreise an. Es gab diesmal auch keinen Stau und wenig Baustellen. Offensichtlich forderte unser doch recht straffes Programm hier dann auch endlich seinen Tribut –im Bus herrschte friedvolle Stille … Unser Busfahrer brachte uns Wohlbehalten wieder an unseren Ausgangsort den Birkenhof in Öhringhausen zurück.

Den Kindern und auch den Erwachsenen hat diese Fahrt sehr gut gefallen, wir würden alle sofort noch einmal fahren.
Auch können wir die Jugendherberge Scharbeutz- Strandallee nur empfehlen, wir wurden sehr nett empfangen und betreut, der Strand ist um die Ecke und die Zelte sind zwar schlicht und zweckmäßig eingerichtet, reichen aber vollkommen aus um sich darin wohl fühlen zu können.
Das Essen war gut und reichlich und auch vom Preisleistungsverhältnis waren wir zufrieden.

Probiert es ruhig selber mal aus.

Kordi Brücher (Jugendwartin)

 

Weitere Bilder findet Ihr in der Fotogallerie !

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